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Giulia della Rena stammte aus einer verarmten Adelsfamilie und wurde
bereits als Kind Vollwaise. 1337 wurde sie Laienmitglied bei den
Augustiner-Eremiten in Florenz, verließ aber später die von Unruhen
geplagte Stadt und ging nach Certaldo. Dort rettete sie ein
Kind aus einem brennenden Haus, was für sie zu unerwünschtem Ruhm
und Aufmerksamkeit führte. Deshalb zog sie sich in eine
Eremitenzelle zurück, wo sie bis zu ihrem Tod lebte.
Nachdem berichtet wurde, dass Menschen in Notlagen geholfen wurde,
wenn sie sich in ihrem Glauben an Giulia gewandt hatten, kam es im
Jahre 1819 zur Seligsprechung durch Papst Pius VII.
So fristet denn die auch heute noch verehrte selige Giulia als
makabres Ausstellungsstück ihr Dasein in der Kirche von Certaldo ...
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